Expert on Demand: So einfach funktioniert die digitale Lösung

In Gießereien sind in der Regel robuste Materialien, Maschinen und Anlagen verbaut, die bei regelmäßiger Wartung langlebig ihren Dienst verrichten. Dennoch kann es zu Servicefällen kommen – und hier möchte man als Anlagenbetreiber die Ausfall- und Stillstandzeit natürlich gerne so gering wie möglich halten. Expert on Demand (EoD) ist ein Digital Service Tool von ABP Induction, das mittels Augmented Reality (AR) in Servicefällen schnell für Abhilfe sorgt.

Expert on Demand: Demo-Video einfach per Mail anfordern bei Markus Fournell

Wann wird Augmented Reality als Tool relevant? Ein typisches Case-Szenario: Beim Kunden ist das Digitaltool ABP Intelligence eingerichtet, das die Maschinen und Anlagen verbindet. Wenn das System eine Abweichung vom normalen Betrieb entdeckt, löst es einen Alarm aus und erstellt ein Ticket im Portal von „MyABP.com“. Das Ticket enthält alle Informationen, die den Fall und die Anlage betreffen. Benötigt der Mitarbeiter des Kunden Unterstützung, ist der ABP Expert on Demand (EoD) nur einen Klick entfernt. Ein Service Request ist schnell eingestellt und terminiert – auf Wunsch so kurzfristig, dass der Servicefall auch direkt gelöst werden kann.

Demo-Video anfordern: Einfach Mail an Markus Fournell 

Aus der Terminierung heraus wird eine virtuelle Verbindung zwischen dem Mitarbeiter vor Ort und dem ABP Experten hergestellt. Der Mitarbeiter vor Ort kann dazu sein Smartphone, ein Tablet oder auch eine Augmented Reality-Brille nutzen. Das funktioniert dann so: Der ABP Experte kann auf seinem Monitor sehen, was der Mitarbeiter vor Ort sieht – dank der Kamera in Smartphone, Tablet oder AR-Brille. Das heißt, dass er die fehlerhafte Anlage direkt in Augenschein nehmen kann und so identifiziert, wo es ein Problem geben könnte. ABP steuert sozusagen den Mitarbeiter an der Anlage von der Ferne aus. 

Wie sehen die Interaktionsmöglichkeiten zwischen Mitarbeiter und ABP Experten aus?

Da der ABP Experte alles sieht, kann er den Mitarbeiter vor Ort Schritt für Schritt durch eine Reparatur oder Wartung führen. Die Hände des Mitarbeiters werden zu Händen des ABP Experten. Er kann ihm Audioanweisungen geben oder ihm visuelle Hinweise auf das Display des jeweiligen Device einspielen. Das können Warnhinweise, Arbeitsanweisungen (z. B. in welche Richtung Werkzeuge gedreht werden sollen) oder lobende Hinweise in Form von bekannten Symbolen (z. B. Daumen hoch) sein oder auch Texteinblendungen wie Bedienungsanleitungen oder schematische Zeichnungen. 

Bei der Wahl des Device ist der Mitarbeiter frei, allerdings sollte man daran denken, dass vor allem die Augmented Reality-Brillen Mitarbeitern die Möglichkeit eröffnen, freihändig zu arbeiten – einer der größten Vorteile bei der Arbeit mit Augmented Reality im technischen Serviceumfeld. Wir empfehlen, verschiedene Devices zu Beginn zu testen, um die optimale Arbeitsumgebung für Mitarbeiter zu finden. Aber ganz gleich, ob sich Kunden für Smartphone, Tablet oder Augmented Reality-Brille entscheidet – er profitiert auf jeden Fall von den Vorteilen der ABP-Digitallösung „Expert on Demand“. Und wenn der Empfang in der Gießerei nicht optimal ist, haben wir mit unserer Repeater-Koffer-Lösung sofort Hilfe parat. Mit der Lösung kann ein schnelles, lokales WLAN-Netz sofort aufgebaut werden. 

Stichwort Wissensmanagement

Das Ticketsystem gewährleistet eine vollständige Dokumentation des Service-Falls – relevant für ähnliche Servicefälle, die in der Zukunft auftreten können. Für einen ABP Techniker fallen keine Reisekosten oder CO2-Belastungen durch eine Anfahrt an, auch die mitunter lästige VISA-Thematik spielt keine Rolle mehr. Zudem kann der Anwender verschiedene Sprachen wählen. Weitere Vorteile: Die Bearbeitungs- und Lösungszeit ist extrem schnell, die Produktion kann schneller wieder anlaufen – das alles spart Zeit und ist auch noch besser für die Umwelt. 

Demo-Video anfordern

Sehen Sie Expert on Demand in Aktion! Den kostenfreien Zugang zum Video können Sie einfach per Mail anfordern bei: 
Markus Fournell, ABP Induction Systems GmbH 

VP Global Service & Digital Products
Phone: +49 231 997 2357
Cell: +49 172 9578531
markus.fournell@abpinduction.com


Schmelzanlagen perfekt konzipieren, dimensionieren und planen

„Wie muss unsere Schmelzanlage dimensioniert sein?“ „Wie kann ich den Output erhöhen?“ „Welche Erweiterungen machen Sinn?“ – Fragen, die sich Gießerei-Betreiber oft stellen. Und es sind wichtige Fragen, da sie nicht selten hohe Investitionen bedeuten oder zu einer Erhöhung des Ertrages führen können. Um eine Schmelzanlage perfekt konzipieren, dimensionieren und planen zu können, hat ABP den Meltshop Designer entwickelt.

Mit dieser ABP-Eigenentwicklung aus dem System Engineering ermitteln wir, welche Lösung für den Kunden die Beste ist, wenn es um den Materiafluss in der Gießerei geht. Unsere Experten können Simulationen für verschiedene Gießerei-Situationen entwickeln, beim Ofenaufbau Variationen darstellen, von den Pfannen bis zu den flüssigen Schalen verschiedene Konfigurationen einbeziehen. Ob für den Kunden die aktuellen Produktionsumgebungen oder die Variationen für zukünftige Schmelzprozesse wichtig sind – es geht im Prinzip darum, in der simulierten Umgebung den Flaschenhals zu finden, der die Produktion stören könnte – also die Optimierung der Prozesse und Betriebsabläufe.

Praxisbeispiele

Ein Praxisbeispiel: Eine Schmelzanlage ist auf eine Produktion von 10 Tonnen pro Stunde ausgelegt, erreicht aber lediglich 8 Tonnen pro Stunde. Durch den Meltshop-Designer konnten wir bei ABP den Ist-Zustand simulieren – und feststellen, dass der Pfannentransport der Anlage fehlerhaft war. Aus der Simulation heraus konnten wir dem Kunden Ratschläge geben, wie er seine Produktionsumgebung verbessern konnte.

Ein weiteres Beispiel: Ein Kunde hatte die Absicht, drei Öfen zu kaufen. Wir konnten über den Meltshop-Designer simulieren, dass er mit einem Tandem-Ofen auch schon auf den gewünschten Output kommen würde und den dritten Ofen besser als potenzielle Erweiterung planen sollte – so konnte er diese Investition vorerst sparen.

Was den Meltshop-Designer so wertvoll macht, ist seine Variabilität. Wir können sämtliche Werkstoffe simulieren, indem wir auf eine große Datenbank zugreifen oder neue Werkstoffe einarbeiten. Auch verschiedene einmalige oder periodische Ereignisse lassen sich simulieren, zum Beispiel die Limitierung der Stromzufuhr, ein nicht gerade seltenes Problem, bei dem Energieanbieter zu bestimmten Zeiten die Stromzufuhr reduzieren, wenn an anderen Stellen im Stromnetz gerade mehr Energie abgerufen wird.

Auswertung unserer Simulationen

Die Auswertung aus unseren Simulationen bestehen zunächst einmal aus vielen Zahlen. Wie hoch ist der Energieverbrauch? Welche Mengen wurden produziert? Natürlich können wir diese nackten Zahlen auch dem Kunden zur Verfügung stellen, allerdings entsteht der eigentliche Mehrwert erst aus der Analyse durch unsere ABP-Experten. Wenn diese die Simulation aufbauen, gehört immer eine Präsentation beim Kunden dazu, aus der sich dann auch Handlungsempfehlungen ergeben.

Natürlich wird der Meltshop-Designer ständig weiterentwickelt. Aktuell ist er für den Gießereimarkt verfügbar, perspektivisch aber auch für den Stahl-Markt. Die Anpassungen dafür stehen bereits an. In Planung ist auch, andere Anlagen mit in die Simulation einzubeziehen, selbst Wettbewerbsöfen – das immer mit dem Blick für das beste Ergebnis für den Kunden.

Info

Bei Fragen wenden Sie sich an:
Patrick Lück, ABP Induction Systems GmbH

Sales Engineer Liquid Metals
Phone: +49 231 997 2300
Cell: +49 151 22610238
patrick.lueck@abpinduction.com